Deponien

Deponien sichern und sanieren

Veolia erhält von überall auf der Welt Anfragen zum Thema Deponien. Dies schließt die Koordinierung der Arbeiten und die Kontrolle von Deponien ein, die gemäß den jeweiligen Vorschriften erforderlich sind. Auch wenn sich die Gesetzgebung weiterentwickelt: Durch höchste Standards ist Veolia auf der sicheren Seite und handelt immer im Sinne seiner Kunden.

Bei einer Entscheidung der öffentlichen Hand zur Umnutzung eines Abfalllagers in einem beliebigen geografischen Gebiet müssen zwei Parameter berücksichtigt werden: die sich daraus ergebende Änderung der Bodennutzung und die damit einhergehende Beeinflussung von Mensch und Natur, also Stakeholder wie Anwohner, Gemeinden, Naturschutzorganisationen, Gesundheitsbehörden usw. Diese beiden Faktoren sind wichtig beim Projekt zur Wiedereingliederung des Standorts in die städtische oder sonstige natürliche Umgebung.

In Frankreich wie in einigen weiteren Industrieländern wird Restmüll - also nicht gefährliche Abfälle aus Haushalten, Unternehmen und Institutionen, die nicht recycelt, wiederaufbereitet oder verwertet werden können - in Deponien gelagert. Diese Bauwerke unterliegen äußerst strengen Umweltstandards, um eine Verschmutzung der natürlichen Umwelt durch Infiltration zu verhindern und eine vollständige Sanierung des Standorts zu gewährleisten, wenn die kommerzielle Nutzung beendet ist.

Deponie Grafik

Beispiel Elfenbeinküste

Dank seines Know-hows zu diesem Thema kann Veolia Ausschreibungen und Anforderungen zum Eingreifen in Extremsituationen bei unkontrollierten Deponien, insbesondere in Schwellenländern, beantworten. Die Stadt Akouédo an der Elfenbeinküste ist dafür ein gutes Beispiel: Die wilde Deponie verursachte die Verschmutzung des Bodens, des Untergrunds, der Luft, des Grundwassers und der benachbarten Lagune von Ebrié… Die Stilllegung der Deponie von Akouédo ist nun die Konsequenz von Umweltaspekten und dem politischen Willen, die Lebensbedingungen der Nachbargemeinden und derjenigen, die diesem stark verschmutzten Standort nachgelagert sind, zu verbessern.

Akouédo in Zahlen

  • 53 Jahre unkontrolliertes Freiluftdumping
  • 8 Millionen Tonnen unbehandelter Abfälle werden gelagert
  • ~ 1,2 Mio. t / Jahr aller Arten (Haushalts-, Krankenhaus-, Industrie-, Agrar- usw.) abgeladener Abfälle
  • 90 ha zu sanierende Fläche
  • 2,5 Jahre Forschung und Arbeit
  • ~ 100 Mio. € für die Gesamtkosten der Operation

Veolia-Lösungen, die den Standort sanieren und sichern

  • Herstellung einer undurchlässigen Schicht auf Basis von Geokunststoffen
  • Verlegen von Rohrleitungen und Randabläufen für den Abfluss
  • Anlagen zum Auffangen, Sammeln, Lagern und Behandeln von 80.000 m3 Sickerwasser pro JahrAnlagen zum Auffangen, Sammeln und Behandeln von Biogas
  • Installation eines Blockheizkraftwerks mit einer Produktionskapazität von 2 MW Ökostrom

Wichtige soziale und gesellschaftliche Unterstützung

  • Gestaltung des Geländes zu einem städtischen Grünraum: Sportanlagen, Ausbildungszentrum für Umweltberufe, Freiluftkino usw.
  • Entschädigungssystem für die Umweltverschmutzung im Dorf Akouédo: Verbesserung der Verkehrswege, Schaffung einer Markthalle, einer Gemeinschaftsklinik und eines Gymnasiums für junge Mädchen
  • Informations- / Sensibilisierungskampagne für Anwohner zu den Arbeiten
  • Einstellung von mehrheitlich Anwohnern für den Plan nach Schließung des Standorts

 

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