Let’s talk: René Guhl, Geschäftsführer Privatmolkerei Bechtel

Die Privatmolkerei Bechtel setzt bei der Abwasserbehandlung auf umweltverträgliche Lösungen. Für Geschäftsführer René Guhl war deshalb die Investition in eine neue moderne Abwasseranlage ein wichtiger Schritt für nachhaltiges Wachstum am Standort Schwarzenfeld. Mit Veolutions sprach er über das Selbstverständnis seines Unternehmens, die Vorteile der neuen Anlage und die Zusammenarbeit mit Veolia.
Veröffentlicht: Dossier November 2018

Herr Guhl, Schwarzenfeld im Naabtal ist seit über 100 Jahren Standort der Privatmolkerei Bechtel. Entwickelt man da als Unternehmen eine besondere Verantwortung für die Region?

René Guhl: Selbstverständlich. Das Naabtal ist schließlich unsere Heimat. Wir denken und handeln hier generationsübergreifend, für unsere Milchbauern, Mitarbeiter und Partner. Das ist unser Anspruch. Und wir setzen alles daran, die Erfolgsgeschichte unseres Unternehmens im Sinne aller Beteiligten weiterzuschreiben.

„Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur“ ist fest verankert in Ihren Unternehmensleitlinien. Die neue Abwasserbehandlungsanlage ist Ausdruck dieser Philosophie. Auf was sind Sie noch stolz?

René Guhl: Als Molkerei leben wir von und mit der Natur. Deshalb agieren wir verantwortungsvoll über den gesamten Produktionsstrang hinweg – vom Stall unserer Milchbauern bis in das Kühlregal unserer Kunden. Wir setzen beispielsweise ganz auf Milchproduktion ohne Gentechnik. Heute ist das ein Megatrend, wir waren da Pionier. Darauf sind wir im Rückblick schon ein kleines bisschen stolz.

13 Millionen Euro für eine neue Abwasseranlage sind keine unerhebliche Summe. Was hat Sie dennoch davon überzeugt, diese Großinvestition umzusetzen?

René Guhl: Da denken wir langfristig. Gemeinsam mit Veolia haben wir eine für die nächsten Jahrzehnte ökologisch und ökonomisch sinnvolle Abwasseraufbereitung auf den Weg gebracht. 

Wo sehen Sie persönlich die Hauptvorteile der neuen Anlage?

René Guhl: Ganz klar: Wir erhöhen die Entsorgungssicherheit, steigern den Umweltschutz, reduzieren unsere Betriebskosten, erschließen neue Expansionspotenziale – und stellen so entscheidende Weichen für die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens.

„Wir sind immer auf der Suche nach neuen Ideen!“, heißt es in einem Imagefilm Ihrer Molkerei. Welche Ideen für eine umweltverträgliche Produktion haben Sie noch?

René Guhl: Wir beschäftigen uns derzeit intensiv mit Ressourcenoptimierung. Insbesondere im Bereich von Wasser, Energie und Verpackungsmaterialien sehen wir vielfältige Ansatzpunkte, die unserem Anspruch einer nachhaltigen Veredelung von Milchprodukten gerecht werden können.

Skizzieren Sie uns in kurzen Worten: Was ist der Qualitätsanspruch Ihres Unternehmens?

René Guhl: Unser Qualitätsanspruch ist relativ einfach beschrieben: Wir akzeptieren einfach keine Qualitätsmängel! Das Null-Fehler-Prinzip ist bei uns als klare Zielvorstellung definiert. Mit Veolia haben wir einen Partner gefunden, der die gleichen Ansprüche an gute Arbeit stellt wie wir.

Beschreiben Sie Ihre Partnerschaft mit Veolia in fünf Schlagworten.

René Guhl: Vertrauen, Qualität, Professionalität, Kommunikation, Weiterentwicklung. Das umschreibt unsere Zusammenarbeit wohl am besten.