Kommunaler Mehrwert

Kommunaler Mehrwert

Innerhalb der Veolia-Gruppe ist der geplante beschleunigte Kohleausstieg in Braunschweig eine der bedeutendsten Maßnahmen im kommunalen Bereich. Flankiert wird sie von weiteren zukunftsweisenden Projekten, die die Vielfalt der Tätigkeitsfelder im Rahmen der Energiewende aufzeigen.

E-mobilität und Shared Economy

Klimaschutz und Energiewende erfordern Umdenken auch in Bezug auf die Mobilität. Was im Großen funktionieren soll, das muss im Kleinen anfangen, vor Ort, zum Beispiel in Görlitz. Shared Economy und E-Mobilität sind hier keine abstrakten Begriffe, sondern greifbare Realität.

Seit geraumer Zeit „teilen“ die Stadt­werke Görlitz (SWG) ihre E-Fahrzeugflotte mit der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien und der EGZ Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH. Dadurch müssen die Partner keine eigenen Poolfahrzeuge vorhalten und die Stadtwerke können die eigenen E-Fahrzeuge besser auslasten. Über ein geschlossenes Portal ordert ein Nutzer ein Fahrzeug, holt sich im nahegelegenen Kundenbüro Schlüssel und Papiere und startet. E-Mobilität nutzen und zugleich wirtschaftlich profitieren – zur Nachahmung eindeutig empfohlen.

Erfahren Sie mehr unter
www.stadtwerke-goerlitz.de

Infrastruktur für die Digitalisierung

Ohne Vernetzung keine „Smart City“. Und ohne moderne Infrastruktur keine Vernetzung. Für eine lückenlose Abdeckung treibt BS|ENERGY deshalb in Braunschweig den Ausbau des drahtlosen LoRaWAN-Netzwerkes (Long Range Wide Area Network) aktiv voran, ein drahtloses Niedrigenergie-Netzwerk, beispielsweise für das Monitoring externer Zähl- und Steuerungsgeräte wie Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmezähler, Elektro-Ladesäulen, für die Überwachung des Verkehrsflusses und für intelligentes Parkraummanagement. Über das in Braunschweig bereits weiträumig ausgebaute Glasfasernetz werden die erfassten Daten von den jeweiligen Gateways in Echtzeit weitergeleitet, ausgewertet und ermöglichen so unter anderem eine intelligente Steuerung.

Intelligent laden

Die Veolia-Tochter ÖKOTEC hat im Rahmen des Energiewende-Projekts WINDNODE ein Flexibilitätsmanagement für E-Fahrzeuge auf Basis ihrer Energieeffizienzsoftware EnEffCo® entwickelt. Fahrzeuge werden damit hauptsächlich zu Zeiten niedriger Börsenstrompreise geladen und ein Spitzenlastmanagement realisiert.

Erprobt wird es derzeit gemeinsam mit der Berliner Stadtreinigung. Das Projekt hilft nicht nur bei der Senkung von Ladekosten, sondern nutzt E-Fahrzeuge als flexible Last im Energieversorgungssystem – ein weiterer Baustein der Energiewende.

Mehr Infos:
Dr. Alexander Weber
a.weber@oekotec.de

 

Lesen Sie das Dossier

Schlüsselwörter

Klimaschutz Kommunen Energiewende