Innovation Treiber

Innovation - Wichtiger Faktor für Wachstum und Kreativität

Sowohl in traditionellen Sektoren als auch in neuen Geschäftsfeldern ist Innovation unumgänglich, um Marktpositionen zu festigen und neue Bereiche zu erschließen. Sie ist ein wichtiger Impulsgeber, um Veränderungen und einen künftigen Bedarf vorweg zu nehmen. Veolia schafft deshalb eine Kultur der Innovation und setzt dabei auf Digitalisierung.

Kein Unternehmen ohne Innovation.

„Den Weg ebnen, die Route festlegen, einen Schritt voraus sein, kreativ sein, Mut haben, das Risiko des Neuen eingehen, das ist die Aufgabe eines Weltmarktführers, der Maßstäbe in seinem Tätigkeitsbereich setzen möchte“, erklärt zum wiederholten Male Antoine Frérot, CEO von Veolia.

Natürlich denkt man dabei vor allem an die technologischen Errungenschaften, doch Innovation macht nicht bei Maschinen halt. Innovation betrifft auch Geschäftsmodelle, die Unternehmensführung, den sozialen Bereich. Es begann bei Veolia mit dem Zugang zu Trinkwasser, ging weiter mit der Behandlung von Abwasser, gefolgt von der Erzeugung von Energie, der Extraktion von Nährstoffen in den Kläranlagen für die Landwirtschaft...  Die Geschichte des Konzerns berichtet seit 165 Jahren über Innovationen und weltweiten Fortschritt. Ein Weg, der immer wieder neu gegangen wird, um eine inklusivere Welt zu entwerfen, in der die Natur stärker respektiert wird und neuer Wohlstand geschaffen wird. Es ist ein Weg, den Veolia auch weiterhin mit Innovationen pflastern möchte.

Dieser Weg soll als Brücke dienen zwischen den traditionellen Tätigkeitsbereichen, die gestärkt werden müssen, um möglichst viele Menschen zum Beispiel beim Zugang zu Wasser profitieren zu lassen, und auch die neueren Tätigkeitsbereiche, in denen man sich künftig auf wichtige Herausforderungen wie z.B. die Luftqualität vorbereiten muss.


Innovation 1

Innovation 1


Innovation 2

Innovation 2


Innovation 3

Innovation 3

Innovation oder die Fähigkeit, Zwänge in Gelegenheiten umzuwandeln

Für Innovation bedarf es vielerlei Voraussetzungen. Die Gesetzgebung generiert durch die Umweltauflagen für Unternehmen und Kommunen neue Herausforderungen. Auch die Wünsche der Kunden sind eine Quelle der Innovation. Durch den Druck der Bürger sind Unternehmen wie Veolia gezwungen, neue Dienstleistungen anzubieten und somit ihren Erwartungen zu entsprechen. Die klimatischen und demographischen Entwicklungen und generell die immer strengeren Umweltauflagen machen alternative Dienstleistungen erforderlich, wie zum Beispiel das Recycling von Abwasser im mittleren Osten oder in Asien. Alle diese Zwänge führen dazu, dass man sich immer wieder neu anpassen, sich weiterentwickeln, den Dingen vorgreifen, kurz innovieren muss.

Etablierte Märkte, territoriale Logik und neue Geschäftsmodelle

Bei Veolia soll Innovation die Bedürfnisse der Märkte aufgreifen, auf denen Veolia präsent ist, und dort Lösungen anbieten, wo neue Herausforderungen entstehen. In einem Unternehmen, in dem die Tätigkeitsbereiche von Region zu Region und von Sektor zu Sektor einen unterschiedlichen Reifegrad haben, hat auch Innovation viele Gesichter. Spricht man beispielsweise von Energiegewinnung durch Abfall, einer traditionellen Tätigkeit von Veolia, „befinden wir uns in einer territorialen Logik“, erläutert Jean-Christophe Taret, Direktor für Strategie bei Veolia. "Man muss dem Bedarf mehrerer Kunden gerecht werden. Um attraktiv zu sein, müssen wir bei unserem Ansatz der Marktdurchdringung oder unserem Vertragsmodell mit dem Kunden innovativ sein. In diesem komplexen Wirtschaftssystem möchte Veolia die Rolle des Abfallunternehmens übernehmen, mit allem, was dies beinhaltet, angefangen von der Konzeption und Finanzierung von Recyclinganlagen, bis hin zur Suche von Abfallvorkommen - über digitale Plattformen beispielsweise - und Absatzmärkten für recycelte Produkte.“ 
 

Jean-Christophe Taret, Direktor für Strategie bei Veolia

Jean-Christophe Taret

„In jedem Geschäftsbereich stellen wir uns die Frage, wie wir dem Bedarf der Kunden und der Entwicklung der Märkte vorgreifen können. Man muss beweglich bleiben und Ideen finden, die einen Vorsprung verschaffen. Ganz gleich, in welchem Geschäftsbereich, Innovation gehört grundsätzlich zur strategischen Überlegung dazu.“

Vor dem Hintergrund geteilter Anlagen - ein starker Trend in der Industrie, bei dem Umweltdienste immer stärker ausgelagert werden - entwickelt man bei Veolia immer häufiger Projekte mit operativer Effizienz zusammen mit Standorten, die von der Konzeption her mehrere Kunden bedienen können. Es wurde deshalb ein neues Geschäftsmodell ausgearbeitet, das technische Leistungsfähigkeit mit wirtschaftlicher Produktivität verbindet. In Indonesien beispielsweise baut Veolia eine Anlage, die dazu bestimmt ist, Danone mit recyceltem Plastik zu versorgen. Das Unternehmen übernimmt jedoch nicht die gesamte Menge an lebensmittelgeeignetem recyceltem Plastik: Veolia muss für den Produktionsüberschuss also weitere Abnehmer finden. „Die Anlage gehört uns, folglich gehen wir auch das industrielle Risiko ein“, führt Jean-Christophe Taret fort. "Es ist unsere Aufgabe, die zu behandelnden Plastikmengen sowie die Kunden, die anschließend das recycelte Plastik abnehmen, zu finden.“

Auf dem traditionellen Wassermarkt hebt sich Veolia durch vertragliche Neuerungen von der Konkurrenz ab. In Nîmes in Frankreich erhielt Veolia den Zuschlag für einen Auftrag zum Teil deshalb, weil man eine Unternehmensführung vorschlug, bei der die Beteiligten (Kommunen, Verbraucherverbände) nicht nur mitwirken, sondern auch Entscheidungen treffen. Wasser ist ein Sektor, in dem Veolia auch auf soziale Innovationen setzt.

Fruchtbarer Austausch von Ideen

Bei bedeutenden Themen, die eine schnelle Entwicklung benötigen, setzt Veolia auf Digitalisierung. Auf dem Gebiet der Energieeffizienz beispielsweise, die zum einen zur Bekämpfung des Klimawandels, zum anderen aber auch aus wirtschaftlichen Gründen notwendig wurde, arbeitet man heutzutage mit dem innovativen Dienst Hubgrade. Die Plattform 4.0 zur Überwachung und Verwaltung des Energieverbrauchs ermöglicht insbesondere das Erkennen eines anormal hohen Energieverbrauchs in Echtzeit. Veolia möchte die Plattform der derzeit rund 30 Hubgrades weltweit ausbauen und für die Steuerung von Wasser- und Abfallverträge nutzen, um die Synergien zwischen den drei Geschäftsbereichen zu beschleunigen.

Ebenso sind Raumluftqualität wie auch die Rückgewinnung der Abwärme der Abwassernetze neue Entwicklungsmöglichkeiten für Veolia, für die das Unternehmen Lösungen, Angebote und neue Geschäftsmodelle anbietet. Damit aus diesen innovativen Wegen dauerhafte Lösungen werden, achtet das Unternehmen darauf, seine Kräfte zu kanalisieren, tragfähige Themen zu erkennen, seine Erfahrungen mit anderen zu teilen und einen fruchtbaren Austausch zwischen Corporate und Geschäftsbereichen sowie über Open Innovation auch mit der Außenwelt zu fördern.

Eine Kultur der Innovation

Die Mitarbeiter ermutigen, ihre Ideen vorzustellen, ist ein Weg, sie innerhalb der Gruppe für Innovation zu sensibilisieren: die Einführung eines Systems der Anerkennung für alle jene, die Innovationen anbieten und weiterentwickeln, trägt zur Förderung von Innovationen bei. Dabei müssen auch Fehlschläge in Kauf genommen werden. „Technische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Innovation gründet zunächst auf einem innovationsgerichteten Management“, erklärt Jean-Christophe Taret. "Wir müssen den Mitarbeitern auf allen Ebenen des Unternehmens eine Stimme geben, damit sie ihre Ideen ausdrücken können.“

Die langsam wachsende, schrittweise und lokal entwickelte Art der Innovation ist weit verbreitet. Die Summe vieler „kleiner“ Fortschritte hat eine große Wirkung. Ist die Maßnahme von Erfolg gekrönt, besteht die nächste Herausforderung darin, sie im gesamten Konzern einzuführen. „Das Rezept für erfolgreiche Innovation ist zunächst eine kollegiale Vorauswahl guter Ideen, dann eine Gemeinschaftsarbeit der interessierten operativen Einheiten, die an der Ausarbeitung des Angebots und des Geschäftsmodells von Anfang an mitwirken“, so Jean-Christophe Taret. „Wir arbeiten den Geschäftsbereichen zu, um ihrem Innovationsbedarf gerecht zu werden", ergänzt Christophe Nebon, Direktor für Technik und Performance, und Verantwortlicher für den Bereich Forschung & Innovation bei Veolia.
Immer häufiger entwickelt Veolia solche Innovationen zusammen mit anderen Beteiligten, zum Beispiel Kunden, Mitarbeitern oder Start-ups.

„Dabei ist immer der Gedanke der gemeinsamen Entwicklung vorherrschend: Man entwickelt eine Innovation mit Partnern und Kunden, dann wird sie übernommen und an den einzelnen Kunden angepasst.“, erklärt Jean-Christophe Taret.

Mehr dazu in PLANET, Veolias internationalem Magazin

Lesen Sie das Dossier

Schlüsselwörter

Digitalisierung Magazin Planet

Weiteres