CO2Ausstoss

Monitoring zeigt Beitrag zum Klimaschutz auf

Die Kunststoffrecycler MultiPet und Multiport aus der Veolia-Gruppe bieten ihren Kunden einen besonderen Service: Sie zeigen den konkreten Klimaschutzbeitrag des Einsatzes ihrer Produkte im Vergleich zu Neuware auf.

Die MultiPet GmbH in Bernburg ist spezialisiert auf die Verarbeitung von Abfällen aus PET-Verpackungen und produziert rPET-Flakes, die benachbarte Multiport stellt aus HDPE-Abfällen hochwertige Kunststoff-Compounds her. Seit 2013 lassen die beiden Kunststoffrecycler aus der Veolia-Gruppe von der Hochschule Magdeburg-Stendal ein ökologisches Monitoring vornehmen. Dabei werden die potentiellen CO2-Einsparungen des vorangegangenen Jahres berechnet.

Unterschiedliche Daten einbezogen

Die Berechnung erfolgt mithilfe eines ökologischen Monitorings und über ein Bilanzierungstool. Neben den Unternehmensdaten werden auch belast- und verifizierbare Annahmen einbezogen. Das Ergebnis: MultiPet sparte, verglichen mit den Emissionen bei der Herstellung von Neuware,  pro Kilogramm erzeugtes Rezyklat (rPET-Flakes) 2,18 kg CO2äq ein, für die gesamte Produktion des Geschäftsjahres 2019  waren das etwa 72.000 Tonnen CO2-Äquivalente. Bei den Compounds wurden 1,37 kg CO2äq pro Kilogramm gespart, Multiport reduzierte deshalb den klimaschädlichen Treibhausgasausstoß um 40.000 Tonnen CO2-Äquivalente.

Vergleich mit einem Buchenwald

Den Klimaschutzbeitrag beider Unternehmen zusammen, der beim Einsatz der Recyclingprodukte realisiert wird, könnte man mit dem Ausstoß eines Diesel-Mittelklassewagens (6,8l/100km) abwägen: Sie sparen soviel ein, wie dieser ausstößt, wenn er 15.000 mal die Erde umrundete. Noch schöner jedoch ist das Bild eines Buchenwaldes: Für die eingesparte Menge müssten ca. neun Millionen Buchen ein Jahr lang CO2 binden.

Mehr unter:
https://www.veolia.de/multipet
https://www.veolia.de/multiport

 

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Kunststoffrecycling

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