Batterierecycling

Batterierecycling: Life goes on

E-Autos, E-Bikes, stationäre Energiespeicher – ohne Batterien sind Mobilitäts- und Energiewende nicht vorstellbar. Doch was passiert mit den Kraftpaketen, wenn Sie ausgedient haben? In einem ganzheitlichen Recyclingprozess verhilft Veolia wertvollen Inhaltsstoffen zu einem zweiten Leben.

Europaweit Experte an allen Stationen der Wertschöpfungskette

Batterien Wertschöpfungskette

 

1. Diagnose: Genaue Überprüfung und Sicherheitstest.

2. Logistik/Lagerung: Sicherer Transport sowie ggf. Lagerung des Gefahrenguts 

Lithium-Ionen-Batterie.

3. Entladung: Tiefenentladung, um die Batterie im sicheren Zustand demontieren zu können.

4. Demontage/Zerkleinerung: Trennung der Komponenten, Extraktion der aktiven Teile und Shredding der Zellen.

5. Hydrometallurgie: Rückgewinnung der wiederverwendbaren Materialien für das Recycling.

6. Bereitstellung für Neuproduktion: 

Verkauf der Rohstoffe für neue industrielle Anwendungen.

Lithium-Ionen-Batterien sind das Schlüsselelement der E-Mobilität – und diese wächst stetig an. Eine Prognose der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität* geht davon aus, dass bis 2022 in Deutschland rund eine Million E-Autos zugelassen sein werden, bis 2025 sollen es zwei bis drei Millionen sein. Hinzu kommen E-Bikes und E-Roller – auch hier ist die Nutzungs-Tendenz steigend. Doch die Lebensdauer der Batterien ist endlich, in E-Autos liegt sie bei rund zehn Jahren oder länger, bei E-Bikes sind es etwa zwei Jahre Laufzeit.

Was passiert mit der Batterie, in der wertvolle und vor allem auch ressourcenkritische Rohstoffe stecken? Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Lithium-Ionen-Batterien von Industrie und Handel zurückgenommen und laut europäischer Richtlinie 2006/66/EG zu mindestens 50 Prozent wiederverwertet werden müssen. Besonders interessant für die Wiederverwertung sind die wertvollen Rohstoffe Kobalt, Mangan, Nickel und Lithium. 

Zurück in den Kreislauf

Um genau diese Stoffe aus den Batterien zurückzugewinnen und im Sinne der Kreislaufwirtschaft neuen Anwendungen zuzuführen, hat Veolia einen umfassenden Recycling-Prozess entwickelt. 

Am Standort des Tochterunternehmens Eurodieuze (EDI) werden jährlich bereits 6 000 Batterien mit einem steigenden Anteil an Elektroauto-Batterien recycelt. Damit verhindert Veolia gleichzeitig, dass giftige Stoffe aus gebrauchten Batterien in die Umwelt gelangen. Ausgestattet mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Sortierung und dem Recycling von Altbatterien sowie auch Batterie-Produktionsabfällen, übernimmt Veolia die Komplett-Behandlung: von der Abholung der Batterien beim Kunden über die Rückgewinnung von Rohstoffen bis zu deren Verkauf für neue Anwendungen. Beratung, etwa hinsichtlich regulatorischer Rahmenbedingungen, und Transparenz über jeden Schritt des Recycling-Prozesses sind selbstverständliche Bestandteile der Leistung. 

Der gesamte Recycling-Prozess bei Veolia erzielt somit eine doppelte Umweltwirkung: Versorgungskritische Rohstoffe werden „gerettet“ und in den Kreislauf zurückgeführt und die Umwelt vor giftigen Einträgen geschützt – beides entscheidende Aspekte für eine umweltfreundliche E-Mobilität der Zukunft.

Mehr Infos unter de.batterierecycling@veolia.com