Effizienz

Augenmerk auf Energieeffizienz

Eine effiziente Produktion hat in vielen Unternehmen, die unter einem hohen Wettbewerbs- oder Kostendruck stehen, einen extrem hohen Stellenwert, wie zum Beispiel in der Automobil- und Kunststoffindustrie. Daher werden auch Details den Blick genommen. So auch die Energiekosten, auch wenn diese oft im niedrigen Bereich liegen.

Häufig erwarten sich Unternehmen mehr von der Einführung eines Energiemanagement-Systems nach DIN EN ISO 50001. Die Implementierung an sich bedeutet einen hohen Aufwand für die Verantwortlichen in Unternehmen, letztendlich ist nur damit allerdings eine geringe Anzahl Kilowattstunden eingespart. Die Einführung der Energieauditpflicht gemäß EDL-G ist vom Ansatz gut gedacht, allerdings werden im Anschluss kaum weitere Maßnahmen umgesetzt. Denn nach den ersten Erfolgen sollten die Energiekosten schrittweise weiter gesenkt werden. 
 
Ob mit Energiemanagement-System oder ohne – in der Regel lassen sich in vielen Betrieben Einsparpotentiale von fünf bis 30 Prozent realisieren – in Abhängigkeit davon, was bisher schon an Maßnahmen umgesetzt wurde, sowie der Potenziale und zur Verfügung stehenden Ressourcen wie Personal und Budget als auch abhängig vom Reifegrad der Digitalisierung im Unternehmen.
 
Neben schnell umgesetzten Energiekostensparmaßnahmen wie zum Beispiel Beleuchtung, muss das Thema Energieeffizienz ganzheitlich betrachtet werden, um nachhaltig Energiekosten zu sparen. Hier ist es vor allem unerlässlich, die Ausgangssituation global zu betrachten und systematisch vorzugehen, um einen möglichst geringen Rohstoff- und Energieverbrauch im Wertschöpfungsprozess zu erlangen. Vor allem der richtige Umgang mit relevanten Energieeffizienzkennzahlen sowie die Digitalisierung der Messung und Überwachung dieser ist besonders wichtig, um einen großen Hebel an der Senkung der Energiekosten anzusetzen. Gerade innerhalb der Produktionskette lassen sich durch ein optimales Zusammenspiel von digitalen Tools und Effizienzkennzahlen Energieverluste deutlich reduzieren. 
 
Ganz konkret ist erfahrungsgemäß Abwärme in einem Industrieunternehmen ein Bereich in dem Effizienzprojekte sich lohnen. So profitieren Industrieunternehmen bei der industriellen Abwärme derzeit doppelt. Denn industrielle Abwärme,  z. B. Abgase aus Kesselanlagen, bergen ökologische und ökonomische Chancen für eine energetische Verwertung. So kann Abwärme als Nutzwärme angewendet werden oder nach einer Umwandlung dem Unternehmen als andere Energieformen wie Kälte oder Strom zur Verfügung stehen. Damit können der Energieverbrauch bzw der Energiebezug verringert werden. Gleichzeitig werden Maßnahmen mit attraktiven Fördermöglichkeiten wie z.B. vom BMWi (Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft) unterstützt. 
 
 
In dem informativen Online Tutorial am 2.12. Erfahren Sie mehr über die Fördermöglichkeiten von Energieffenzienzmaßnahmen. https://www.oekotec.de/de/online-tutorial-neue-foerderprogramme-vom-bmwi/

Das Veolia Unternehmen ÖKOTEC ist seit 20 Jahren führend in der Beratung und Umsetzung von Energieeffizenzmaßnahmen in der Industrie. 

Lesen Sie das Dossier

Schlüsselwörter

Industrie Energieeffizienz